11 April 2011: Ein Flüchtlings-Boot kentert während einer Rettungsoperation vor der italienischen Insel Lampedusa, 213 Menschen sterben.

13. April 2011: 495 Menschen aus dem Konfliktland Libyen gelten als vermisst. Ihr Boot war drei Wochen zuvor in See gestochen.

28. April 2011: Ein weiteres Boot aus Libyen geht im Mittelmeer unter, 330 Menschen kommen ums Leben.

2. Juni 2011: Nachdem ein Boot vor der Küste Tunesiens aufgegriffen wurde, gelten 272 Menschen als vermisst.

3. Oktober 2013: Vor Lampedusa sinkt ein Schiff mit Flüchtlingen. Der Großteil von ihnen stammt aus Eritrea. 368 Passagiere sterben. Das Boot war knapp zwei Wochen zuvor von Libyen aus aufgebrochen.

11. Oktober 2013: Erneut geht vor Lampedusa ein Kahn mit Hunderten Flüchtlingen aus dem Bürgerkriegsland Syrien unter. Rund 270 Männer, Frauen und Kinder verlieren ihr Leben.

10. September 2014: Rund 500 Männer, Frauen und Kinder ertrinken vor der Küste Maltas. Schlepper hatten das völlig überladene Schiff nach Aussagen von Überlebenden absichtlich versenkt.

13. September 2014: Bei einem Boots-Unglück an ähnlicher Stelle kommen rund 300 Menschen ums Leben.

14. September 2014: Zwischen Libyen und Italien sinkt ein Boot mit rund 250 Flüchtlingen, 224 von ihnen ertrinken.

 

Die schlimmsten Unglücke seit 2011

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